Kostensenkung mit der Pelletheizung

Kostensenkung mit der Pelletheizung

Die Preise von Pelletheizungen (manchmal auch Hackschnitzelheizanlagen genannt) setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: die Geräte, die für eine funktionstüchtige Pelletheizung notwendig sind, sind der Lagertank, der Pufferspeicher und der Heizkessel für die Pellets selbst. Im Lagertank wird der Bedarf des gesamten Jahres an Pellets gesichert. Heizkessel sorgen für eine Verbrennung der Pellets und anschließende Weitergabe der Wärmeenergien über einen Wärmetauscher an den Pufferspeicher. Im Puffer- bzw. Wasserspeicher wird das Heißwasser für Heizungen und Nutzwasser aufbereitet. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Gerätschaften auf bis zu 13.000 Euro, wenn man sie neu kauft. Es gibt vereinzelt auch Anbieter von Gebrauchtware. Diese sollten sich Interessierte jedoch genau anschauen und nicht blind kaufen, da Schäden an den Geräten schwerwiegende Folgen haben können.

Je nach Dienstleistungbetrieb und dessen interner Kalkulation kommen dann noch Kosten für eine fachgerechte Installation hinzu. Diese betragen in der Regel um die 2.000 Euro und sind somit vergleichbar mit dem Einbau einer Gasanlage in ein Kraftfahrzeug. Insgesamt sollten also rund 15.000 Euro für die Anschaffung einer Pelletheizung ausreichen.

Wem das noch zu viel erscheint oder wer gerne etwas sparen möchte, der kann sich über Förderungen für Pelletöfen informieren. Installationen in Neubauten sind in der Regel von den Fördermöglichkeiten ausgeschlossen, während die Förderungen vor allem für Vermieter von Altbaumietwohnungen interessant sein können. Hier können gegebenenfalls einige Tausend Euro gespart und möglicherweise anderweitig investiert werden. Auch spezielle Darlehen für Pelletöfen können förderungsberechtigt sein.

Eintrag geschrieben von Michael Heipe

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